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Sonntag, 30. Juni 2013

Solätte 2013




Letztes Jahr trug das Küken an der Solennität (hier Solätte genannt) noch ein Blumenkränzchen im Haar. Nun, als Oberstufenschülerin musste es am vergangenen Montag kein Kränzchen mehr sein. Ab der 7. Klasse ist eine einzelne Rose im Haar gestattet. Ich bin ein bisschen wehmütig - wieder ist eine Ära zu Ende. Zumindest das Blumensträusschen durfte ich noch machen. Aber sogar das Solätte-Kleid und die Schuhe hat das Küken dieses Jahr selbst gekauft.
Und der lange Junghahn hatte letztes Jahr seine letzte Solätte, sprich, für den lag heuer also nicht mal mehr das Sträusschen am Revers drin. Ich brauche Enkelkinder! ;-)




Nachmittagsumzug Solätte 2013

Dienstag, 26. Juni 2012

Solätte

Nun ist auch die 281. Solätte Geschichte - pflotschnasse Geschichte sozusagen. Man sagt eigentlich, Petrus sei ein Burgdorfer. Denn an der Solätte ist traditionsgemäss schönes Wetter. Immer oder zumindest so, dass es höchstens mal einen kurzen Platzregen, ein kleines Gewitter gibt. Aber das gestern war übelst. Während des ganzen Morgenumzugs hat es geregnet. Kaum war der vorbei, hat der Regen aufgehört. Über den Mittag schien sogar die Sonne. Richtig schwülwarm war es. Beim Nachmittagsumzug goss es wie aus Eimern. Genau so lange, wie der Umzug dauerte!






Einzug der 9. Klässler in die Stadtkirche (oben und links). Nik Hartmann, Radio- und TV-Moderator und ehemaliger Burgdorfer, verabschiedet die 9. Klässler aus der obligatorischen Schulzeit (rechts).




Nachmittagsumzug in strömendem Regen.

Tropfnasse 9. Klässler mit Blumenbögen

Reigentanzen auf der Schützenmatt

Schneller, immer schneller...

Angepasst, integriert, daheim in der Fremde...?

Freches Küken ;-)

Achja, Strauss und Blumenkranz habe ich natürlich selbstgemacht - mit Blumen aus dem Garten. Die traditionelle Blume der Solätte ist die Rose, die ist an diesem Tag allgegenwärtig.

Infos zur traditionellen Kulinarik an der Solätte gibt es hier.

Sonntag, 24. Juni 2012

Zapfenstreich - Auftakt zur 281. Solennität

Das grösste Fest in unserer Kleinstadt findet immer am letzten Montag im Juni statt - die Solennität, auf gut Berndeutsch Solätte genannt. Die Solennität (Solennité = Feierlichkeit frz.) ist ein Kinder- und Jugendfest, feiern tun aber alle. Hier ist der Solättentag ein Feiertag, da wird auch nicht gearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 9. Klasse marschieren in einem Umzug klassenweise durch die Altstadt, die Meitschi (Mädchen) in weissen Kleidern, in den Haaren Blumenkränzchen (ab der Oberstufe eine Rose im Haar) tragen Blumensträusschen und Blumenkörbe, die Giele (Buben) mit schwarzer Hose und weissem Hemd oder T-Shirt tragen mit Blumen gefüllte Huttli (Rückentragkorb), ab der 7. Klasse Blumenbögen. Der Morgenumzug führt durch die Stadtkirche, die Erstklässler kriegen dort eine Gedenkmünze überreicht, den Solätte-Taler. Die 9. Klässler werden von der obligatorischen Schulpflicht verabschiedet. Um 13.30 Uhr beginnt dann der Nachmittagsumzug, der von Musikgesellschaften aus den umliegenden Dörfern begleitet wird. Dieser Umzug führt durch die ganze Altstadt auf die Schützenmatt (eine grosse Wiese an der Emme). Dort tanzen die Schüler anschliessend an den Umzug Reigen, ein Staffettenlauf und das Fussballturnier der 9. Klässler stehen auch auf dem Programm. Bilder von den Feierlichkeiten gibt's morgen Montag. 
Heute war aber schon mal der Auftakt zur Solätte und zwar mit dem Zapfenstreich. Punkt 20 Uhr abends spielten die Kadetten auf, marschierten durch die Oberstadt in die Unterstadt und gaben dort ein Konzert.