Freitag, 29. Juni 2012

Montagsblick - Woche 26



Uiii, ganz vergessen - diese Woche fehlt ja noch der Montagsblick. Die Bilder hatte ich geknipst, nur vor lauter Solätte hatte ich vergessen, die online zu stellen. Hier sind sie - man glaubt es kaum, dass am Montag so ein Sch...wetter war. Im Moment zeigt mein Thermometer 32 Grad an - brütend heiss. Wunderbar. Von mir aus darf es noch 2 Grad obendrauf knallen. Am Montag waren es gute 10 Grad weniger und es hat geschüttet wie aus Eimern.

Dienstag, 26. Juni 2012

Solätte

Nun ist auch die 281. Solätte Geschichte - pflotschnasse Geschichte sozusagen. Man sagt eigentlich, Petrus sei ein Burgdorfer. Denn an der Solätte ist traditionsgemäss schönes Wetter. Immer oder zumindest so, dass es höchstens mal einen kurzen Platzregen, ein kleines Gewitter gibt. Aber das gestern war übelst. Während des ganzen Morgenumzugs hat es geregnet. Kaum war der vorbei, hat der Regen aufgehört. Über den Mittag schien sogar die Sonne. Richtig schwülwarm war es. Beim Nachmittagsumzug goss es wie aus Eimern. Genau so lange, wie der Umzug dauerte!






Einzug der 9. Klässler in die Stadtkirche (oben und links). Nik Hartmann, Radio- und TV-Moderator und ehemaliger Burgdorfer, verabschiedet die 9. Klässler aus der obligatorischen Schulzeit (rechts).




Nachmittagsumzug in strömendem Regen.

Tropfnasse 9. Klässler mit Blumenbögen

Reigentanzen auf der Schützenmatt

Schneller, immer schneller...

Angepasst, integriert, daheim in der Fremde...?

Freches Küken ;-)

Achja, Strauss und Blumenkranz habe ich natürlich selbstgemacht - mit Blumen aus dem Garten. Die traditionelle Blume der Solätte ist die Rose, die ist an diesem Tag allgegenwärtig.

Infos zur traditionellen Kulinarik an der Solätte gibt es hier.

Sonntag, 24. Juni 2012

Zapfenstreich - Auftakt zur 281. Solennität

Das grösste Fest in unserer Kleinstadt findet immer am letzten Montag im Juni statt - die Solennität, auf gut Berndeutsch Solätte genannt. Die Solennität (Solennité = Feierlichkeit frz.) ist ein Kinder- und Jugendfest, feiern tun aber alle. Hier ist der Solättentag ein Feiertag, da wird auch nicht gearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 9. Klasse marschieren in einem Umzug klassenweise durch die Altstadt, die Meitschi (Mädchen) in weissen Kleidern, in den Haaren Blumenkränzchen (ab der Oberstufe eine Rose im Haar) tragen Blumensträusschen und Blumenkörbe, die Giele (Buben) mit schwarzer Hose und weissem Hemd oder T-Shirt tragen mit Blumen gefüllte Huttli (Rückentragkorb), ab der 7. Klasse Blumenbögen. Der Morgenumzug führt durch die Stadtkirche, die Erstklässler kriegen dort eine Gedenkmünze überreicht, den Solätte-Taler. Die 9. Klässler werden von der obligatorischen Schulpflicht verabschiedet. Um 13.30 Uhr beginnt dann der Nachmittagsumzug, der von Musikgesellschaften aus den umliegenden Dörfern begleitet wird. Dieser Umzug führt durch die ganze Altstadt auf die Schützenmatt (eine grosse Wiese an der Emme). Dort tanzen die Schüler anschliessend an den Umzug Reigen, ein Staffettenlauf und das Fussballturnier der 9. Klässler stehen auch auf dem Programm. Bilder von den Feierlichkeiten gibt's morgen Montag. 
Heute war aber schon mal der Auftakt zur Solätte und zwar mit dem Zapfenstreich. Punkt 20 Uhr abends spielten die Kadetten auf, marschierten durch die Oberstadt in die Unterstadt und gaben dort ein Konzert.



Dienstag, 19. Juni 2012

Montag, 18. Juni 2012

Montagsblick - Woche 25



Heute früh um 7.45 Uhr sah es von Westen her ziemlich gewittrig aus. Das hat mich aber nicht davon abgehalten, meine ganze Wäsche draussen aufzuhängen. Und siehe da, das Gewitter hat es irgendwohin getrieben. Jedenfalls zeigt mein Thermometer fast 30 Grad an und es ist kein Wölklein am Himmel. So mag ich das!

Sonntag, 17. Juni 2012

Vergnügen am Wasser

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Heute gibt's mal zwei Filmchen - das Erste aufgenommen in voller Fahrt auf dem Velo. Wir waren natürlich wieder an der Emme. Bei dem schönen Wetter zieht es uns jeweils ans Wasser. Wir sind eigentlich ein bisschen Langweiler - wenn etwas schön ist, machen wir das immer wieder, so zum Beispiel Würste bräteln am Fluss. ;-)


Unsere Feuerstelle von letzter Woche war zwar besetzt. Aber es gibt ja genug Steine, also haben wir 20 Meter neben den Jungs, die bei «unserer» Feuerstelle grillten, eine neue errichtet.
Und dann nach dem Essen, das obligate Steine übers Wasser schiefern. Ich sag ja, wir sind manchmal ein bisschen Langweiler, aber uns gefällts ;-)

video

Donnerstag, 14. Juni 2012

Bienenschwarmrettung

































Heute bin ich in Bern zufällig Zeuge einer Bienenschwarmrettung geworden. Der Schwarm hatte sich an eine Dachgaube gehängt. Irgend jemand hatte die Feuerwehr gerufen, die den Schwarm dann eingefangen hat. Der Schwarm wurde erst mit kaltem Wasser aus einer Pumpsprühflasche bespritzt, damit die Bienen in eine Starre verfallen, dann fegte der Feuerwehrmann den gesamten Schwarm in eine Kiste. Das Ende konnte ich dann leider nicht mehr mitverfolgen - ich hatte einen Termin.

Montag, 11. Juni 2012

Montagsblick - Woche 24



Der Mais wächst schnell. Wenn das so weitergeht mit diesen lauwarmen Regengüssen, sehe ich in drei Wochen nur noch an eine grüne Wand. Und der Montagsblick ist dann ein Blick in den Mais Wald. Wann hat der Bauer gegiftet? Vor 1,5 Wochen, oder?! Der kommt bestimmt in den nächste Tagen nochmals und schmeisst eine Ladung drauf.
Schon verrückt, wie intensiv so ein Acker genutzt wird. Mist oder Gülle führen, umpflügen, säen, giften, ernten, wieder Mist führen, umpflügen, säen... Zwei Fruchtfolgen pro Jahr, kaum Ruhe für den Boden.
Kunststück muss der Bauer dem Boden dermassen viel Dünger (Mist, Jauche und Kunstdünger) zuführen. Seit wir hier wohnen, hat der noch nicht ein einziges Mal eine Gründüngung ausgesät.
Wieso subventionieren wir eigentlich solche Giftbetriebe. Wieso gilt diese Ausbeutung der Natur sprich Intensivnutzung als «normal».
Es ist wie beim Strom, wir fahren auf dem falschen Gleis. Wieso ist Ökostrom bis zu 10 mal teurer als Atomstrom? Eigentlich müsste man es doch umdrehen: Atomstrom und Intensivnutzung in der Landwirtschaft sollten doch 50 mal teurer und einfach nicht mehr subventioniert werden.

Sonntag, 10. Juni 2012

Ein Weiberabend an der Emme


Gestern Abend sind das Perlhühnchen, das Küken und ich mit den Velos und einem vollen Picknick-Korb an die Emme gefahren, diesmal an eine andere, nicht so stark bevölkerte Stelle wie letzten Samstag. Feuerchen schüren, Würste grillen, Steine übers Wasser schiefern, den Abend geniessen...

















Montag, 4. Juni 2012

Montagsblick - Woche 23



Phüü, ein wolkenverhangener Himmel - das ist eigentlich nicht das, was ich mir derzeit wünsche. Aber ich will mal nicht motzen, für die Pflanzen ist es gut. Und für den Wald ebenfalls. Wenn es jetzt noch ein bisschen warm regnet, gibt's kurzum die ersten Sommersteinpilze. Ich freu mich schon auf die Pilzsaison. Bin nach einem halben Jahr schon fast ein bisschen auf Entzug.

Sonntag, 3. Juni 2012

Leben am Fluss


Unsere Kleinstadt liegt an einem Fluss, an der Emme. Die Emme entspringt im Hohgantgebiet und gibt der Region, in der wir hier leben, ihren Namen: Emmental. Die Emme ist rund 80 km lang und fliesst kurz nach Solothurn in die Aare. Wenn die Emme nicht viel Wasser führt - so wie jetzt im Moment - gibt es zahlreiche Kiesbänke, auf denen im Sommer ein reges Treiben herrscht. Hier wird gegrillt, hier werden Steintürmchen gebaut, hier wird gestaut, gebadet, gelebt...
Gestern Abend war ich mit dem Küken und ihrer Freundin mit den Velos an der Emme. Wir waren nicht die einzigen. Überall wurde gegrillt - ganze Familienfeiern wurden abgehalten. Neben uns war eine Sippe, die haben einen 50. Geburtstag gefeiert, mit etwa 40 Leuten. Wir haben eine Feuerstelle gebaut und Würste gegrillt.